Dienstag, 10. Mai 2022, Soester Anzeiger Werl / Sport lokal

Soest/Werl – Die Handball-Frauen der HSG Soest sind für das Final Four gerüstet und treffen am 26. Mai (13.30 Uhr, Dülberg-Halle) in der Runde der letzten vier daheim auf den TuS Eintracht Overberge (Tabellenzweiter Staffel 2). Das zweite Halbfinale bestreiten Westfalia Kamen II (Erster Staffel 2) und der TV Beckum (Zweiter Staffel 1). Am 29. Mai treffen die beiden Sieger im Endspiel aufeinander und kämpfen um den Aufstieg in die Bezirksliga.

In der Kreisklasse ist das Aufstiegsrennen entschieden, denn im Gipfeltreffen spielte der Werler TV 29:29 gegen den TV Ennigerloh. Bei zwei Punkten Rückstand und dem verlorenen direkten Vergleich kann der Gegner nicht mehr eingeholt werden.

Kreisliga Hellweg 1: HSG Soest – Hammer SC II 35:26 (17:14). Die HSG schließt mit 16:2 Punkten auf Platz eins die Runde ab (acht Siege, eine Niederlage). Im zweiten Spielabschnitt stellten die Bördestädterinnen die Weichen auf Sieg (von 17:15/31. auf 24:15/37.), erreichten beim 27:17 (43.) den ersten Zehn-Tore-Abstand. Das Resultat wurde in die Höhe geschraubt.

„Wir sind schwer reingekommen, da fehlte im Angriff sowie Abwehr der letzte Biss. Nach der Pause stellten wir die Deckung offensiv um und liefen die Tempogegenstöße“, resümierte HSG-Trainer Daniel Rummel.

HSG: M. Hoch; Roewer (6/1), Voigt, Asseburg, Lell (7), Birkenfeld (4), Otto, Hemsen (3), Augsburger (6), Roncevic (3), Beutler (1), Wiggeshoff, Quiring (1), N. Kleer (4).

Kreisklasse Hellweg 1: Werler TV II – TV Ennigerloh 29:29 (14:11). Am Ende fehlte der WTV-Reserve ein Treffer für den besseren direkten Vergleich. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, doch der kleine Kader hat sich bemerkbar gemacht. Wir hätten nur mit einem Tor Unterschied gewinnen müssen, da wir das Hinspiel mit 24:25 verloren haben“, sagte Werls Trainerin Carina Grossmann.

Nach einem 1:4-Rückstand stand für Werl zur Pause ein Drei-Tore-Vorsprung zu Buche. Im zweiten Durchgang war für den WTV noch alles im grünen Bereich (18:14/36.), aber Ennigerloh ließ beim 22:22 (50.) die Partie wieder bei null beginnen. Kurz vor dem Ende war nach dem Tor von Emily Ostwald zum 28:27 der Sieg zum Greifen nahe (57.), doch der TVE drehte die Partie. Sechs Sekunden vor dem Ende traf Stefanie Tischler per Siebenmeter zum Endstand.  ju

WTV II: Rahmann; Clarysse (3), G. Cisic-Goncalves (4), Betz (3), S. Tischler (8/1), Megjuani (1), Hanekrad, Ostwald (10/3).

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